Freitag, 14. März 2008

"Regierungsrat Eymann" sowie "Familie Eymann" bei Google

Sehr geehrte Damen
Sehr geehrte Herren

Obwohl unsere Nachfolgende Publikation nicht direkt mit unseren wichtigen und bekannten Anliegen für die Basler Sportvereine zu tun haben, möchten wir es an dieser Stelle trotzdem und erst Recht publizieren, denn es zeigt ein weiteres mal auf, was in der Basler Politiklanschaft, hinter der offiziellen Politk und Journalistenbühne alles möglich ist, ohne dass dies kritisch hinterfragt wird.

Dank des Eintrages einer Blogleserin auf unserem Blog wurden wir auf diverse interessante Weblogs aufmerksam gemacht.
Wie auch die Blogleserin haben wir daraufhin folgendes bei Google Schweiz eingegeben.
"Regierungsrat Eymann" sowie "Familie Eymann".

Offenbar sind wir nicht die Einzigen, die auf spezifische Missstände von Herrn Regierungsrat Eymann, Grossrat Antonio Casagrande und andere hinweisen. Wir müssen eingestehen, dass wir keine Ahnung davon hatten und waren daher sehr erstaunt wieviele Einträges es zum Thema "Eymann und dessen fragwürdigen Vergangenheit" gibt.

Wir möchten von den 4, bei als Kommentar eingestellten Weblogs einen herauspicken und etwas näher beleuchten. Es handelt sich dabei um http://arlesheimreloaded.blog.ch/

Folgendes ist dort in der Einleitung zu lesen:

Sicherlich wundert sich der Eine oder Andere warum ich diese Informationen aus meinem offiziellen Blog herausgenommen und hier auf diesem Splitterblog platziert habe. Die Antwort ist einfach, der Beitrag enthält nicht unerhebliches an politischem Sprengstoff. Denn sollten sich die Behauptungen gegen die Familie Eymann erhärten oder gar bewahrheiten, wovon man zur Zeit ausgehen muss, will ich nicht die Verantwortung dafür übernehmen müssen,
dass ein bisher angesehener Regierungsrat von der politischen Bühne abtretten muss.
Zudem möchte ich meinen Link auf der LdP Website erhalten.
Ich bin aber auch der Meinung das dieser Beitrag sehr interessant werden kann, aus diesem Grund habe ich den Entschluss gefasst den Beitrag bisweilen hier der Webcommunity zugänglich zu machen, und ihn gegebenenfalls wieder auf meiner Homepage www.arlesheimreloaded.ch aufzunehmen.

Gruss M.M. - hier handelt es sich um Herrn Manfred Messmer -



Warum legt jemand von seinem Beitrag einen, wie er es selbst nennt, "Splitterblog" an?

Da wir uns darauf keinen Reim machen konnten, habe ich meinen Kollegen der bei der Basler Zeitung arbeitet kontaktiert und angefragt, ob er mit unseren Infos etwas anfangen kann.

Glücklicherweise war meinem Kollege der Name Arlesheimreloaded bekannt und dies, weil der Autor des Splitterblogs ein gewisser Herr Manfred Messmer auch für die Basler Zeitung selbst ab und zu irgendwelche Kolumnen schreibt. Bei Arlesheimreloaded handelt es sich aber um eine Eigenständige Informationsplattform vom besagtem Herrn Manfred Messmer.

Zu dem mir und uns bis dato unbekannten Herrn Messmer sagt mein Kollege, es wundert ihn überhaupt nicht dass Herr Messmer so verfährt. Er hat vermutlich angesichts seiner eigenen Worte, kalte Füsse bekommen und hat den, wie im Eintrag geschrieben, politischen Sprengstoff, in einem weiteren Blog angelegt und ausgelagert, abseits seiner offiziellen Seite.
Weiter sagt mein Kollege, dass Herr Messmer wahrscheinlich der LdP sehr nahe steht und so ziemt es sich nicht, derart gegen einen Vertreter der LdP wie Hern Regierungsrat Eymann zu schiessen.

Wir fragen uns, Sind wir in Basel bereits so tief gefallen, dass die Parteien "kritischen" Medien nur einen Linkplatz auf deren Website gewähren, wenn diese im Gegenzug kritische Artikel entfernen, und somit nicht mehr "kritisch" sind oder sein können? Vielleicht ist Herr Manfred Messmer nur ein Opfer seiner selbst oder War der LdP der Beitrag "Die Wähler stehen in der Verantwortung" auf arlesheimreloaded.ch zu kritisch, oder wieso und warum hat die LdP Basel-Stadt Druck auf Herrn Messmer ausgeübt, so dass dieser auf einen Splitterblog ausweichen musste ?

Von sich aus hat dieser Herr Messmer den Beitrag wohl kaum gelöscht, denn offenbar ist er auch der Meinung dieser Artikel ist sehr interessant und hat ihn unter http://arlesheimreloaded.blog.ch/ wieder eingestellt.

Weiter haben wir von meinem Kollege erfahren, dass Herr Messmer erst kürzlich angetreten ist um für die Präsidentschaft des Touring Clubs zu kandidieren.

Kann es sein, dass Herr Messmer bei seiner jetzt geplanten Wahl zum TCS Präsidenten auf das Wohlwollen der LdP und dem bürgerlichen Vorstand des TCS angewiesen ist ?

Wir fragen uns nur, ob er sich des Wohlwollens der LdP noch sicher sein kann, wenn diese den Splitterblog gelesen haben ?

Angesichts dieser Umstände sind die Aussagen von Herrn Messmer ... er sei seit 30-40 Jahren niemanden sein Mann gewesen...bei einem Interview bei Telebasel vom 14.05.2007 mehr als in Frage zu stellen.

http://www.telebasel.ch/php/videoarchiv/link.php?do=out&id=9427


Gut dass Herr Messmer es gewöhnt ist, sich um Krisenmanagement zu kümmern, er wird es in absehbarer Zeit vermutlich gut für sich, Herr Eymann und die LDP gebrauchen können.

R. Jauslin



Sollten Sie weitere Informationen über die oben genannten Personen verfügen, lassen Sie es uns doch auf http://igbreitensport.twoday.net/ wissen.

jauslin - 17. Mai, 21:47
8 Kommentare - Kommentar verfassen
bearbeiten


M.M. - 22. Mai, 21:46
Was soll das?
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich mit diesem arlesheimreloaded.blog überhaupt nichts zu tun habe. In der Tat habe ich diesen Beitrag schon vor längerer Zeit bei mir gelöscht, weil irgendein anonymer Schreiber hier Dinge behauptet, die nicht haltbar und nicht beweisbar sind. Er hat dann diesen Beitrag kopiert und ins baz Forum gesetzt.

Ich finde es ein starkes Stück, was Sie hier so daherschreiben. Zumal Sie sich nie erkundigt haben, ob das, was Sie hier behaupten, auch so stimmt. Ich möchte Ihnen also beliebt machen, diesen Eintrag hier zu löschen.

Manfred Messmer
antworten - löschen


roger abt - 25. Mai, 09:00
AUCH HERR MESSMER LÜGT:
Ich habe von einer Person die ich gar nicht kenne Ihr Mail vom 17.5.07 erhalten. Da ich mich im regionalen Fussball engagiere und auch noch TCS Mitglied bin hat mich Ihr Mail daher sehr interessiert. Ich bin kein Freund von Herrn Bruno Muggli, jedoch wollte ich wissen ob der neue Kandidat Herr Messmer mir Auskunft betreffend seinen Aktivitäten aufgrund Ihres Mail geben kann. Darum habe ich Herrn Messmer eine Kopie Ihres Mails gesendet.

Herr Messmer hat mir geantwortet und vieles abgestritten. Ich habe Mühe seinen Worten Glauben zu schenken, darum sende ich Ihnen eine Kopie auf Ihren Blog. Ich habe den Eintrag von Herrn Messmer auf Ihren Blog gelesen und musste feststellen, dass Herr Messmer aufgrund dessen Inhalt und dem Inhalt der mir geschickten Nachricht, einen schizophrenen Eindruck macht. Ich habe es als meine Pflicht gesehen aufgrund der doch komischen Vorkommnisse, diverse Mitglieder des TCS über die denkwürdigen Ereignisse zu orientieren. Ich würde mich freuen von Ihnen direkt
über den weiteren Verlauf orientiert zu werden.



Das erhaltene E-Mail von Herrn Messmer vom 22.5.07:

Guten Abend Herr Abt
Jetzt verstehe ich was Sie meinen, denn in Ihrem Mail hatten Sie den ganzen Anhang nicht mitgeliefert. Ich muss Ihnen sagen, dass ich sehr überrascht bin, was da abläuft. Da ist irgend jemand hingegangen und hat einen Beitrag, den wir im offiziellen Blog gelöschtt hatten, weil dieser Schreiber Dinge behauptete, die gemäss Herrn RR Eymann nicht alle haltbar sind, zuerst ins Forum der baz kopiert und jetzt unter meinem Namen in meinem Blog arlesheimreloaded.blog.ch wieder veröffentlicht. Ich hoffe schwer, dass nicht Sie einen Scherz mit mir treiben.


Ich habe mit dieser Sache überhaupt nichts zu tun, denn die Vorwürfe betreffen ausschliesslich die Familie Eymann und das ist mittlerweile in ganz Basel bekannt. Ich werde mich morgen kundig machen, wie man dagegen rechtlich vorgehen kann. Blöderweise kann man bei diesem anderen Anti-Eymann-Blog keinen Kommentar hinterlassen, sonst hätte ich das getan.


Freundliche Grüssen



Manfred Messmer




Public Relations AG
Lange Gasse 6
4052 Basel

Telefon: +41 (0)61 279 99 00
Fax: +41 (0)61 279 99 09
Mobil: +41 (0)79 226 21 05

E-Mail: manfred.messmer@messmerpartner.com
Web: www.messmerpartner.com
antworten - löschen



roger abt - 31. Mai, 18:53
Wähler stehen in der Verantwortung

Sali Rene

Ich habe Dir, wie telefonisch besprochen, alle Informationen auf Deine Blog gestellt die ich im Cache bei Google, MSN und Web History gefunden habe.
Ich hoffe Du kannst damit etwas anfangen, denn Du wirst beim Vergleichen der Informationen feststellen, wie oft sich Herr Messmer wiederspricht. Auf Deine Auswertung bin ich sehr gespannt.


Gruss Roger






Wähler stehen in der Verantwortung

Ich denke, wir können den Fall Pegoraro hier vorerst mal ruhen lassen. Peter Pegoraro hat als Vermögensverwalter in voller Absicht Kunden, die ihm ihr Geld anvertrauten, geschädigt. Seine Schwiegermutter und andere Bekannte haben von diesen Manipulationen profitiert. Peter Pegoraro zeigt wenig Unrechtsbewusstsein, kann aus der Berichterstattung geschlossen werden. Mit kaum "glaubwürdigen Schutzbehauptungen" und mit einer "Bestreitungstaktik" habe er das überaus lange Verfahren selbst verursacht, sagt die Richterin. Soweit der Mann.

Frau Pegoraro hat gestern ein Communiqué verbreiten lassen, in dem sie ihre Sicht der Dinge schildert. Die Fragen von Journalisten liess sie ebenfalls von Dritten schriftlich beantworten. Parteipräsident Tobler meinte bei TeleBasel, jetzt vor die Medien zu treten wäre für sie „als Frau“ allzu belastend. Damit ist auch in diesem Fall alles gesagt. Alle weiteren Erklärungen, die noch folgen werden, sind uninteressant. Ich will mit dem Fall Pegoraro nicht mehr belästigt werden.

Denn es liegt jetzt an jedem einzelnen Stimmbürger, an jeder einzelnen Stimmbürgerin, die Angelegenheit selbst zu bewerten. Es geht dabei um die Frage, was höher zu gewichten ist: das Verhindern eines weiteren Sozialdemokraten (Mann/Frau) in der Baselbieter Regierung oder grundsätzliche Massstäbe, die an eine Magistratsperson - ob Frau oder Mann - anzulegen sind, insbesondere an eine Regierungsperson, die für die Justiz in diesem Kanton verantwortlich zeichnet. Wie der Fall Pegoraro zu bewerten ist, muss von jetzt an jeder/jede mit sich selbst ausmachen, spätestens jedoch dann, wenn der Wahlzettel ausgefüllt wird.

Eine Wahl hat nichts mit Parteienfolklore zu tun, ist nicht einfach ein alle vier Jahre wiederkehrendes Ritual. Das Ausfüllen des Wahlzettels ist Ausdruck einer besonderen, einer nicht delegierbaren Verantwortung des Citoyen für das Gemeinwesen.


M.M. - Dez 20, 09:20
20 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Goldfinger (anonym) - Dez 20, 12:15

Also das verstehe ich nicht ganz. Zuerst machen Sie einen grossen Pegorarowirbel, und jetzt wollen Sie in selbiger Sache nicht mehr belästigt werden. Wäre ja gut. Vielleicht will auch Frau Pegoraro nicht mehr belästigt werden.


hahaha (anonym) - Dez 20, 12:33
Sie hat sich versteckt statt sich offen den Fragen zu stellen.


Woher soll ich also wissen, ob die Justizministerin nicht erpresst werden kann?


Goldfinger (anonym) - Dez 20, 13:29
@hahaha
Damit man erpresst werden kann, muss man zuerst etwas ausgefressen haben, womit man erpresst werden kann. Sie unterstellen somit Faru Pegoraro eine solche Tat. Da sollten Sie schon etwas genauer werden. Falls Sie nichts genaueres wissen, fällt ihr Beitrag eher unter die Kategorie "allgemeines Dreckwerfen"
Ihren ersten Satz möchte ich stehen lassen. Es ist wirklich nicht gut und à la longue schädlich, dass sie sich nicht stellt.

PCF* (anonym) - Dez 20, 13:20
Es ist gesagt, was zu sagen war. Die Meinungen sind gemacht. Der FDP wünsche ich eine glückliche Hand, anlässlich ihrer baldigen Restrukturierung & Sanierung.


hahaha (anonym) - Dez 20, 14:11
@goldfinger

um dreck werfen gehts nicht sondern um misstrauen. ich habe keine konkreten hinweise, dass frau pegoraro erpresst werden könnte.

Aber wenn sie nichts gewusst hat, weiss sie ja vielleicht auch jetzt noch nicht alles. wie es in den medien hiess, werde sich die stawa auch noch der itag annehmen.

Das Problem ist: wir sollen ihr vertrauen und MÜSSEN damit auch ihm vertrauen.

er habe nur zugegeben, was er zugeben musste, sagte laut den Medien, die Richterin.

Hätte sie sich gestern, da ja nun alles abgetan sei, öffentlich hingestellt, hätte ich mir vielleicht ein anderes bild gemacht.
antworten

karstenunblogged (anonym) - Dez 20, 17:03

Von einer Regierungsrätin erwarte ich eingentlich, dass Sie auch angesichts einer (privaten?) Krise selber vor die Medien steht und Fragen beantwortet.


sibedupf (anonym) - Dez 20, 17:09

Lassen wir nun dieses Traumpaar samt Tobler in ihrem vorläufigen Glück. Wir quittieren die unappetitliche Sache auf dem Wahlzettel. Manche zwar contre coeur politique, doch schliesslich will man noch in den eigenen Spiegel schauen können. Von Ausnahmen bei der FDP abgesehen.


Dolgge (anonym) - Dez 20, 19:45

Es ist ein Jammer, dass eine Partei, welche die Bezeichnung "Liberal" für sich beanspruchen will, von Personen mit derart wenig Sinn für Stil und Comment repräsentiert wird. Das Baselbieter Beispiel zeigt, dass Die Liberalen gut beraten sind, auch künftig den nötigen Abstand zu den "Wirs" zu wahren.

Sibedupf (anonym) - Dez 20, 19:50
@Dolgge: Sie haben in der Tat das bis jetzt überzeugendste Argument für eine Nicht-Fusion geliefert.


aisthesis (anonym) - Dez 20, 20:59
Dolgge bringt es auf den Punkt. Nach all den stossenden Ereignissen dieses Jahres setzt man beim Freisinn noch einen drauf und verweigert sich, mit der Ausnahme des offenkundig entrücktend Senioren Tobler - der in recht irritierender Art an George W. Bush erinnert. Weshalb, warum bloss verfügen diese Leute nicht über ein Existenzminimum an Stil. Ich für meinen Teil glaube, dass es auch einen Mangel an Respekt vor dem Souverän widerspiegelt. ... auch das, eine Konstante bei GWB.

Nur: Wie soll man mit so disponierten Leuten klar kommen, wie soll man sich mit denen vertrauensvoll unterhalten, wie soll man mit denen am gleichen Strick ziehen? Hier scheint mir eine kürzliche Formulierung des sehr verehrten Osservatore Profano zutreffend:

Es ist zum Kotzen!


lehmann (anonym) - Dez 20, 21:01

Filz, ein geschlechterspezifischer Stoff
Wir alle kennen Filz aus unserem Alltag. Er wärmt, dämpft und schafft Behaglichkeit.
Filz besteht aus Haaren und Wolle.... die einzelnen Fasern sind ungeordnet miteinander verschlungen. Durch Druck und feuchte Wärme irgendwann nicht mehr zu trennen.
Filz liegt glatt ist aber für Frauen überraschend stolperanfällig und lässt sie oft gnadenlos straucheln. Bei den Herren hingegen dämpft Filz und schafft sympathische Vertrautheit. Ich war auf Spurensuche im Filz und fand, wen wundert `s verschlungen haariges.

Herr Pegoraro wurde am 19. Dezember 2006 vom Strafgericht Basel-Stadt zu 18 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt. Nun fordern Vertreter der Medien und viele selbsternannte Richter, den Rücktritt von Frau Pegoraro, Regierungsrätin und Ehefrau von Herrn Pegoraro. Diese Personen stellen die Forderung nach Rücktritt obwohl Gerichtspräsidentin Frau Giovannone anlässlich ihres Plädoyers bestätigte, dass Frau Pegoraro absolut unschuldig und unbeteiligt ist. Und demnach von Anfang an die Wahrheit gesagt hat.

Herr Mopert ehemaliger Grossrat von Basel, Ehemann von Frau Frei und Verwaltungsrat eines Rotlichtlokals in Basel. Dieser Umstand war der Grund, warum Frau Frei im Jahre 2005 im ersten Wahlgang der Regierungsratswahlen nicht das absolute Mehr erhalten hat und in der Konsequenz nicht zum 2.Wahlgang angetreten ist. So hat die Classe Politique in freundlicher Zusammenarbeit mit den Medien die Wahl von Frau Frei in letzter Minute verhindert. Dies weil Frau Frei dem Druck aus den eigenen Reihen nicht mehr standhalten konnte oder wollte.

Auch Frau Elisabeth Kopp, ehemalige Bundesrätin ist über ihren Mann gestolpert.

Anders hat es sich dazumal bei Frau Eymann verhalten. Gemäss diverser Presseberichte, hat sie sich und die Verantwortlichen einer Binninger Treuhandfirma Mitte der Neunzigerjahre auf Kosten von hunderten Ostdeutschen Kreditsuchenden in mehrfacher Millionenhöhe skrupellos bereichert. Gemäss Meinung von Journalisten welche dem Prozess dazumal beiwohnten, wurde sie wahrscheinlich nicht zur Rechenschaft gezogen, damit ihr Ehemann, Nationalrat und Gewerbedirektor, und heutiger Regierungsrat nicht zurücktreten musste. Dies obwohl er wahrscheinlich mehr über das Tun seiner Frau wusste als Frau Pegoraro über das Handeln ihres Mannes.

Nächstes Beispiel:
Herr Panagiotis Papadakis, Übername Papagratis, hat Ende der 90er Jahre Frau Aliesch-Krausz u.a. einen Pelzmantel geschenkt. Ihr Ehemann, Regierungsrat Aliesch ist trotz seiner beruflichen Nähe zu Papadakis nicht zurückgetreten, obwohl er von diesen Zuwendungen Kenntnis hatte.
Erst als weitere Vorwürfe, wie Hanfpflanzen im eigenen Garten, gegen Herrn Aliesch als Polizeidirektor, erhoben wurden, haben ihm die eigenen Regierungsratskollegen zuerst die Dossiers entzogen und ihn später auch zwangsversetzt . Wäre die Geschichte nur beim Pelzmantelgeschenk als unrechtmässige Annahme von Geschenken, geblieben, er wäre wohl heute noch Regierungsrat in Graubünden,
so wie Herr Eymann in Basel.

Abschliessend, einige weitere Beispiele von Männern die ebenfalls wegen diverser Vorfälle Ihre Integrität verloren haben aber nicht zurückgetreten sind.
Klassische Sesselkleber:

Dr. Hess (Nationalrat)

Sepp Blatter (Fifa Präsident)

Dr. Honnegger (Swissair)

Herr Affolder (Kuoni)

Bill Clinton

u.v.m


Fazit : Beide Ehefrauen haben weder bei Herrn Pegoraro mit den kriminellen Verfehlungen noch bei Herrn Moppert mit den ethisch moralisch bedenklichen Geschäftsaktivitäten zu tun und trotzdem verlangt die meist männliche Meinungsmache von Frau Pegoraro den Rücktritt und Frau Frei bewegten sie dazu
auf den 2.Wahlgangs zu verzichten. Frau Pegoraro setzt man trotz ihrer absoluten Integrität massiv unter Druck. Frau Frei erhielt nie die Chance ihre Integrität und Unabhängigkeit zu beweisen. Die Herren wussten im Gegenzug sehr wohl über die Geschäfte ihrer Ehefrauen bescheid, trotzdem bleibt bei den Männern gemäss der Maxime der mittelalterlichen und gesellschaftlichen Filzstrategie alles beim Alten und Bewährten. Zudem wird bei Frau von den Medien eine Hetzkampagne eingeleitet und
bei den Männern werden schlimmere Sachverhalte ignoriert und tot geschwiegen.

Wo bleiben hier die Beauftragen des Gleichstellungsbüros?

Beim Schach würde man sagen, es wird die Dame geopfert um den König zu schützen.
und zu retten. Ansonsten, Schach matt.



Lehmann, Basel
antworten

anaximander - Dez 20, 21:39

Etwas mehr Political Correctness könnte in diesem Fall nicht schaden. Oder doch?


aisthesis (anonym) - Dez 21, 14:46

Würden Sie in Zusammenhang mit dem Regierungsrat en détail darlegen, wovon Sie sprechen? Interessieren würde der Vorname, ledige Name und der Wohnort der Frau.


lehmann (anonym) - Dez 22, 12:27
@aisthesis
Da seit Tagen viele selbsternannte Scherbenrichter sich über die unschuldige BL-Regierungsrätin Pegoraro auslassen, habe ich lediglich anhand von zwei männlichen Beipsielen aus dem Kanton Baselstadt sowie aus dem Kanton Graubünden versucht aufzuzeigen, dass diese, da sie glücklicherweise zur Gilde der Männer gehören, immer und ausschliesslich ungeschoren davon kommen.

Die von Ihnen angefragten "en détail " Informationen im Zusammenhang mit den Ehefrauen von Regierungsrat Eymann und Aliesch sind mir nicht bekannt.

Ich gehe einmal davon aus, dass sowohl Herr und Frau Eymann, sowie Herr und Frau Aliesch noch unter der gleichen Adresse respektive gleichen Wohnort gemeldet sind. Gemäss einem Pressebericht in der Weltwoche heisst Frau Aliesch mit Ledigennamen Krausz. Ich hoffe Ihnen mit diesem Angaben gedient zu haben.

Lehmann, Basel


aisthesis (anonym) - Dez 22, 13:10

Missverstehen Sie mich bitte nicht. Ich finde es gut zu versuchen, anhand von ähnlichen Fällen dar zu tun, dass Männer eventuell früher besser davon kamen, als nun die Damen.

Wenn man es jedoch unterlässt, relevante Details zu recherchieren ist dieser an sich legitimen Vorgehensweiase die Gefahr immanent, sich zu irren und dadurch eine völlig unbescholtene Person zu diffamieren (Art 174 StGB). Ohne die Personen näher zu kennen meine ich mich zu erinnern, dass RR Eymann im Herbst 2000 Frau Corinne, ledige Baier ehelichte.

Vielleicht möchten Sie doch noch präzisieren, bloss der guten Ordnung halber?

M.M. - Dez 22, 13:51

Diese Klarstellung wäre in der Tat sachdienlich, weil die meisten der hier versammelten Leser nicht zuletzt wegen der in Patchwork-Gemeinschaften lebenden zeitgeistigen Menschen, leicht den Überblick verlieren. Ansonsten müsste ich heute Abend den an sich erhellenden Beitrag aus Art 174 StGB-Gründen löschen. Ich habe übrigens versucht, Fakten zu googeln und habe bis jetzt nichts gefunden.


a.kessler (anonym) - Dez 22, 15:50

Betrifft Informationen zu RR.Eymann ich habe gelesen, dass ihr wissen wollt um was es sich bei RR.Eymann handelt. Ich habe versucht an Infos zu gelangen und habe mich mit einem Bekannten der bei einer regionalen Zeitung arbeitet in Verbindung gesetzt. Dieser hat mir nun folgendes erzählt: bei diesem Fall kann es sich nur um den Prozess der Firma Cosco handeln welcher 1999 am Baselbieter Strafgericht verhandelt wurde. In diesen Prozess war auch Frau Felicitas Eymann, dazumalige Frau des Natonalrats Eymann verwickelt. Frau Eymann wurde von den Besitzern der Firma Cosco bei welcher Rafael Klages beteiligt war vorgeschoben um mit ihrem Namen und ihrer Reputation als Anwältin seriösität gegenüber Kreditsuchenden aus Deutschland vorzutäuschen. Gemäss Aussagen von Frau Eymann vor dem Strafgericht musste sie einen Teil des Honorars an KLages zurückfliessen lassen. Gegen Frau Eymann wurde nie ermittelt (warum auch immer) und sie wurde auch nie angeklagt, sondern nur als Zeugin vorgeladen. Ihr Mann soll gemäss Aussagen der Angeschuldigten erheblich an diesen Geldern partizipiert haben. Wird sich wohl um dies handeln.


aisthesis (anonym) - Dez 22, 16:51

Per Saldo unterstellen sie der Baselbieter Justiz, der von einem Basler Politiker geschiedenen Frau einen Gefallen getan zu haben, indem die Baselbieter Justiz wissentlich die Anklage Basis Offizialdelikt gegen die Basler Anwältin unterliess und damit krassest gegen das in der Schweiz - ohne Ausnahme - herrschende Legalitätsprinzip verstiess.

Sie werden verstehen, dass diese abenteuerliche Story untauglich ist, als Vergleich zu dem hier thematisierten Fall zu fungieren.

Goldfinger (anonym) - Dez 22, 17:18

und so dreht sich Sir Charles B. im Bloggergrab rum


Lehmann, Basel (anonym) - Jan 9, 09:19

@M.M. Subject Puzzelstück
Danke für das Gespräch vom Freitag 05.01.2007, es ging dabei unter anderen um Herr RR Eymann. Sie haben die vielschichtige Familie angesprochen.
Ich bin der Frage übers Wochenende im Internet mal nach gegangen und habe ohne grossen Aufwand mit Google folgendes gefunden:

http://www.moneyhouse.ch/u/pub/immobiliengesellschaft_casa_nostra_ag_in_liq__CH-035.3.002.534-6.htm

Unter der Publikation SHAB: 136 / 1999 vom 12.07.1999 (Seite 4860) sehen Sie, dass am 16.07.1999 Frau Felicitas Eymann noch mit Herrn Eymann verheiratet gewesen sein muss.
Denn erst unter der Publikation SHAB: 089 / 2000 vom 02.05.2000 (Seite 3069) wird die Namensänderung von bisher Eymann auf Siebert publiziert.

Dies wiederum heisst, dass Herr Eymann sogar bis zur Zeit der Verhandlung des Falles Cosco, gemäss Beitrag von a.kessler (anonym) - Dez 22, 15:50, im Jahr 1999, mit Frau Felicitas Eymann
verheiratet gewesen ist. Zur Zeit der Straftaten der Cosco, welche gemäss Internetrecherche (Onlinereports, BAZ Archiv) zwischen 1994 und 1996 stattfanden, waren Herr und Frau Eymann
sogar unter der selben Adresse am Theodorsgraben gemeldet.

Dies zeigt, dass Herr Eymann von 1994 bis 1996 noch mit Frau Felicitas Eymann verheiratet war. Er war/ist somit nicht „feinsäuberlich raus“ wie sie es formuliert haben.
Er muss zumindest von den Tätigkeiten seiner Frau gewusst haben.

Beim durchlesen des Beitrages von von a.kessler (anonym) - Dez 22, 15:50, ist mir zudem aufgefallen, dass die Angeschuldigten im Cosco Fall auch Herrn Eymann belasteten.
Ich gehe einmal davon aus, da wir in einem Rechtsstatt leben, dass es Aufzeichnungen von diesen polizeilichen oder richterlichen Befragungen gibt.

Ich hoffe mit diesen Angaben gedient zu haben. Ein Puzzlestück das noch herumliegt, aber vielleicht irgendwann mal ein Entscheidendes ist. Wer weiss...

Gruss





roger abt - 31. Mai, 18:55

Sabine Pegoraro im Wortlaut

"Regierungsrätin Sabine Pegoraro ist erleichtert, dass der Prozess gegen ihren Ehemann abgeschlossen ist und damit nach dem zivilrechtlichen Vergleich auch die strafrechtlichen Fragen geklärt sind. Die letzten Monate waren für Sabine Pegoraro - obwohl weder als Person noch in ihrer beruflichen Funktion in den Fall involviert - und ihre Familie sehr belastend.

Bereits bei Bekanntwerden der Strafklage gegen ihren Ehemann hat Regierungsrätin Pegoraro unmissverständlich festgehalten, dass der Ausgang des Verfahrens vor dem Strafgericht Basel-Stadt keine Auswirkungen auf ihre Tätigkeit als Regierungsrätin des Kantons Basel-Landschaft oder auf ihre familiäre Situation hat. Das Gerichtsverfahren hat bestätigt, dass Frau Pegoraro in keinem Zusammenhang mit den Anklagepunkten gegen ihren Mann steht.

Sabine Pegoraro verzichtet aus Respekt vor der Gewaltentrennung auf einen persönlichen Kommentar zum Verfahren und zum Strafmass. Sie anerkennt jedoch, dass ihr Mann Fehler gemacht hat, zu denen er steht und die er auch bereut. Durch den zivilrechtlichen Vergleich mit seiner früheren Arbeitgeberin hat Peter Pegoraro aktiv Wiedergutmachung betrieben und deren finanzielle Forderung geregelt." Quelle: baz

Mein Kommentar: Das ist ohne Zweifel ein professionell geschriebenes Schwammdrüber-Statement. Ich denke aber nicht, dass dies ausreicht, um zur Tagesordnung überzugehen. Ganz abgesehen davon, dass völlig unklar bleibt, wer der Absender dieser Botschaft ist. Die Frage ist also, wer ist dieser Dritte, der hier im Namen der Regierungsrätin zu uns, den Untertanen spricht?

Warum ist dieses Communiqué nicht in "Ich-Form" geschrieben?

In einer derartigen Krisensituation gilt nur eines: Das ganz persönliche Wort der oder des Betroffenen. Kann man in jedem Handbuch für Krisenkommunikation nachlesen.


M.M. - Dez 19, 17:19
14 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
sibedupf (anonym) - Dez 19, 17:31
schamlos. Punkt.
antworten

PCF* (anonym) - Dez 19, 17:37
Die Dynamik der Verzweiflung ...
Und es kam ein Communiqué, was fehlt ist die Erklärung. Ich möchte nicht einmal ausschliessen, das aufgrund von der anderen Berechnung des absoluten Mehr in Baselland (im 2003 lag es mit 57'600 Stimmenden bei 20'713) der Freisinn Frau Pegoraro sogar nochmals durch wurschtelt.

Die Annahme hingegen, mit der - offenbar, BaZ-Online - rechtskräftigen Verurteilung zu 18 Monaten Gefängnis, sei die Suppe gespeist, die ist so sicher wie das Amen in der Kirche grundfalsch. Das gut-militärische FDP-Motto: Augen und Ohren zu und durch funktioniert schon seit einiger Zeit nur noch imaginär.

Im Sinne einer Aktennotiz deponiere ich hier meine Überzeugung, dass der Freisinn als Ganzes bezahlen wird, kräftig - anlässlich der Landratswahlen.
antworten

Politicus (anonym) - Dez 19, 17:51
Das ist alles, nach all den Wochen? Und jetzt ab in die Weihnachtsferien? Ich freue mich auf zwei neue Regierungsrät/innen. Genossinnen - diesmal werden wir es schaffen!
antworten

aisthesis (anonym) - Dez 19, 18:04
... was wirklich schmerzt ist, solche statements lesen zu müssen. Deshalb, weil der den Fakten Zugewandte ihnen schlicht nicht widersprechen kann.

FDP-Präsident Tobler hat es da natürlich einfacher, der glaubt ganz einfach, dass all das dem Souverän wurscht ist. Bine wusste Nichts, damit hat sich's?! Die Tatsache, dass der Souverän auch in Baselland grossmehrheitlich aus integren Arbeitnehmern, aus integren Anlegern und aus integren Autofahrern besteht (die wegen jedem Mist deftig zur Kasse gebeten werden) die blendet man, weil harmoniefeindlich, aus. Faszinierend, in der Tat!


holbein (anonym) - Dez 19, 18:23

die sozis jubeln
hoppla genossen, jetzt kommen wir. das der trend der linken stimmen nach dem pegoraro-urteil. juhui, dass die justizdirektorin einen verurteilten mann hat. jetzt müssen wir nicht mehr über die amtsführung diskutieren, es reich, um auf die frau zu spielen.

toll diese politische kultur, auch hier im chat. bei staatsradio hörte ich einen herrn brassel (gibts den? muss man den kennen?) de sein jubilieren kaum unterdrücken konnte. offenbar ist bei den genossen der wahlkampf geritzt, niemand thematisiert die bisher eher magere bilanz des herrn wüthrich.

und noch ein wort zum bedauern über das tiefe absolute mehr im baselbiet. das gibts seit menschengedenken. wahlen in die regierung eignen sich für denkzettel, wie sie in basel-stadt üblich sind nicht. das ist jetzt mal so. man kann es ändern. für eine entsprechende initiative brauchts im baselbiet gar nicht so viele stimmen. seit ich mich für die baselbieter politik interessiere gabs darum auch keine abwahlen. (im gegensatz zur stadt.)

noch etwas: wer die politische moral so hoch spielt, wie unsere rot-grünlinge sollte aufpassen. im gegensatz zu sabine p. hat ständerätin anita fetz in der trüben behring-pro facile affäre selbst komische dinger gemacht. ihr glück: ihr freund behring mit seinen rotwein-sausen (chateau petrüs...) ist noch nicht verurteilt. anders als herr p. war er aber schon im käfig.

Ehemaliger (anonym) - Dez 19, 20:27
Ja aber mein lieber, geschätzter Holbi, es geht verflixt nochmals doch nicht darum, dass Leute möglichst nicht abgewählt werden. Es geht darum, dass wir STANDARDS setzen! Die Frau Justiz- und Polizeiministerin zu Liestal lebt die Ehe mit einem RECHTSKRÄFTIG VERURTEILTEN KRIMINELLEN. Ihr Sohn wird von Jemandem, der DRITTE AUS NIEDRIGSTEN BEWEGGRÜNDEN SCHÄDIGTE erzogen! Verstehst Du denn nicht, worum es geht? STANDARDS, zum langfristigen Wohle unserer politischen Seite muss endlich gelebt werden, was gepredigt wird!


hahaha (anonym) - Dez 19, 18:29
Irrtum, lieber MM. Dem Baselbieter Bürger genügt das. Platz halten, nichts machen, schweigen, warten: so übersteht man hier alles. Und jetzt kommt Weihnachten. Der erste, der im Neuen Jahr nochmals davon spricht, wird bedroht und als böswillige Hyäne isoliert.


M.M. - Dez 19, 18:40
Wahrscheinlich liegen Sie richtig. Ich kenne da ein Dorf....
holbein (anonym) - Dez 19, 20:36


ich verstehe gar nichts
ich verstehe nicht um was es geht. da gibts eine gescheite frau, die kandidiert wieder für die regierung und verdient die wiederwahl. ihr ehemann....na ja, das wissen wir. sippenhaft? frau muss für man büssen? oder sonst was'

geht es nicht eher darum, einer persom, die nicht angreifbar ist, eines auszuwischen. da lenkt man vom wüthrich ab, der eher angreifbar ist. oder von der eher tussigen frau meschberger. und da gabs noch den isi weiss nicht mehr wer.

was meint man hier im blog zu dervon mir immer wieder gestellten frage, ob nicht auch frau pro facile fetz aufhören sollte. weil sie ja spendengelder (!!!) vom herrn behring kassiert.

ich brings auf einen witz: kennt ihr den unterschied zwischen herr pegoraro und herr behring?

nur ein kleiner: der eine spendet der guggemuusig, der andere der frau fetz.

haha
M.M. - Dez 19, 20:49
Wenn wir die Frau Pegoraro durchgehechelt haben, wenden wir uns der Frau Fetz zu. Nur keine Angst. Die versuchst derzeit mit einem neuen Trick: Alle Parteispendenzahler sind potenziell Kriminelle und alle die Spenden bekommen, potenziell Betrogene - ergo muss ein Crontroller dazwischen geschaltet werden. Ha ha ha.
what ever (anonym) - Dez 19, 21:03
Holbi, ...
jetzt, da Du in Semi-Pension bist, wünschte ich Dir ein paar Wochen in Good Old Britannia. STANDARDS! Wer sich nicht von Subjekten distanziert, die einem hohen Amte unwürdig sind, ist dem Amte selbst unwürdig - dot

Und ja: Klar war Fetz dort selbst mit von der Partie. Bloss: Was soll diese akademische Debatte? Wenn eine Polizei- und Justizministerin offenkundig unfähig ist zu erkennen, dass sie die ehelichen Räume, Leiden und Freuden mit einem KRIMINELLEN teilt - wie kann ich die Ernst nehmen, wenn Sie Richtlinien gegen Kriminelle erlässt? Holbi, erwache!


lena (anonym) - Dez 19, 23:02
Unerträglich diese Debatte!
W Punkt (anonym) - Dez 19, 23:25
Urheber
Schade, Spielverderber zu sein: Zur ursprünglichen Frage: Was macht eigentlich Herr Weigelt?

roger abt - 31. Mai, 18:59
Es gibt nur etwas, das wirklich zählt: Glaubwürdigkeit


Von M. M., 15. Mai 2007 – 19:20:00

Hintergrundinfos zur GV 11

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, man könne heutzutage noch immer Dinge unter den Teppich kehren. Oder verschweigen. Oder in irgendeine Richtung zurechtbiegen. Diese Zeiten sind vorbei. Früher oder später kommt alles ans Tageslicht. Also was soll die Diskussion um die späte Mitgliedschaft?

Denn genau aus diesem Grund habe ich die Tatsache, dass ich bis Montagnachmittag um 12.47 Uhr nicht Mitglied des TCS war, offen kommuniziert. Warum hätte ich das auch verschweigen sollen? Etwa deshalb, weil ich mir dann bessere Wahlchancen hätte ausrechnen können? So ein Unsinn. Ein Blick in die Kartei und heute wäre die entsprechende Meldung an die Medien gegangen.

Das höchste Gut ist nicht Macht und Einfluss sondern Glaubwürdigkeit. Deshalb gilt unumstösslich folgende Spielregel: Wer mit mir zusammenarbeitet, muss wissen und akzeptieren, dass ich immer offen meine Meinung sage. Und genau das erwarte ich auch von meinen Gesprächspartnern.

Dies ist nicht mit Rechthaberei zu verwechseln. Denn es gibt für mich nichts anregenderes, als wenn jemand einen völlig konträren Standpunkt vertritt. Und dann wird argumentiert und um die beste Entscheidungsposition gerungen. Aus einer Position der Unsicherheit. Anders sind Unternehmensentscheide von Tragweite, die immer sofort auch öffentlichkeitswirksam sind, nicht zu finden.

Es kommt nicht darauf an, wer die beste Idee hat, sondern ob das Führungsteam in der Lage ist, die beste Idee zu finden und dann auch durchzusetzen. Binsenwahrheit, sicher. Aber ich weiss aus langjähriger praktischer Alltagserfahrung, wie im Topmanagement und in Verwaltungsräten um Konzepte und Lösungen gerungen wird. Ich weiss, wie man sich fühlt, wenn eigentlich jeder Entscheid, den man zu treffen hat, zunächst einmal falsch ist.

Nun kann ich mir ja lebhaft vorstellen, dass das Buschtelefon läuft und auf empört geschaltet wird: Der Kerl ist nicht mal Mitglied des TCS und erzählt das auch noch rum! Wäre ich denn ein besserer Kandidat, wenn ich schon seit-ich-weiss-nicht-wieviel-Jahren brav meine Mitgliedsbeiträge bezahlt hätte, also den nötigen "Stallgeruch" mitbrächte?

Schön gedacht. Aber leider, ich kann's nicht ändern, mit Stallgeruch kann ich nicht dienen, konnte ich noch nie und niemandem dienen. Ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass dies als Qualitätsausweis gefordert werde.

Ich denke, dass das, was ich mitbringe genügen wird: Führungerfahrung, Strategie-Know-how, politische Erfahrung, Kampagnen-Know-how, Durchsetzungsvermögen.

Am 25. Mai muss die Mitgliederversammlung eine relativ einfache Frage beantworten: Ist sie mit der Amtsführung des bisherigen Präsidenten einverstanden oder nicht. Wird eine Mehrheit diese Frage mit Nein beantworten, stelle ich einen Teil meiner Zeit für das Präsidentenamt zur Verfügung.

Wer sich einer Wahl stellt und gewinnen will, muss wissen, dass er 49% gegen sich hat. Im schlimmsten Fall.



Kommentare
Glaubwürdigkeit?

* roger abt
* , 22. Mai 2007,
* 20:05

Sehr geehrter Herr Messmer

Leider haben Sie weder meine Frage in Ihrem Blog eingestellt, noch auf meine Frage per Mail geantwortet. Was soll das Ganze Gerede von Glaubwürdigkeit wenn Sie nicht auch einmal kritische Fragen in Ihrem Blog zulassen. Aus diesem Grund sende ich Ihnen diese Nachricht nochmals, denn mich würde immer noch interessieren was Sie zu dem nachfolgenden Mail sagen, das ich bekommen habe.


Gruss Abt Roger

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

"Regierungsrat Eymann"...
Sehr geehrte Damen Sehr geehrte Herren Obwohl unsere...
patrickjuhel - 14. Mrz, 22:44

Links

Suche

 

Status

Online seit 156 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 14. Mrz, 22:44

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren